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Gemeinderat verabschiedet Haushalt 2022

Eine bedeutende Tagesordnung hatte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung abzuarbeiten. Es galt den Haushaltsplan für 2022 zu verabschieden. Bürgermeister René Weiler-Rodenbäck stellte dazu die Eckdaten vor. Er freute sich, dass die Coronakrise wirtschaftlich keine Spuren hinterlassen hat, allerdings drohe jetzt eine neuen Herausforderung durch den Krieg in der Ukraine. Der Haushalt für 2022 sieht Erträge in Höhe von 1.528.100 € vor. Dem gegenüber stehen Aufwendungen von 1.479.500 € entgegen. „Erfreulich ist, dass wir nach Plan mit einen Jahresüberschuss in Höhe von 48.600 € abschließen werden“ so der Bürgermeister. Kreditaufnahmen sind nicht erforderlich.
Die größten Ausgabeposten sind die zu zahlenden Umlagen. Die Samtgemeinde erhält 247.000 € und an Kreisumlage entfallen 382.000 €. Auch in den Wegebau investiert die Gemeinde in diesem Jahr. U..a für die Straße in Klein-Husums sind  150.000 € eingeplant. Auch die Umstellung der LED-Beleuchtung soll in weiteren Straßenzügen fortgesetzt werden und nach Fertigstellung des Spielplatzes am „Haus des Gastes“ sollen auch die anderen gemeindlichen Spielplätze mit Fallschutzmatten ausgerüstet werde. Zudem ist für den Spielplatz am Park ein neues großes Spielgerät eingeplant. Auch die Parkplatzsituation am „Haus des Gastes“ wird sich entspannen. Geplant ist den Parkplatz vor dem Gebäude zu erwerben um langfristig Planungssicherheit zu haben. Als fester Betrag ist zudem eine Verpflichtungsermächtigung für den Breitbandausbau für die Jahre 2022 bis 2025 vorgesehen. „Eine Unwägbarkeit für die nächsten Jahre ist neben der weltpolitischen Lage auch die angekündigte Erhöhung der Kreis- und Samtgemeindeumlage“ mahnt der Bürgermeister zur vorsichtiger Planung in den nächsten Jahren „diese werden sich massiv auf die Haushalte der Gemeinden auswirken und zu Mehrbelastungen der Gemeindehaushalte und letztendlich auch für die Bürger führen“. Der Rat stimmt schließlich einstimmig dem Zahlenwerk zu.
Der Bürgermeister berichtete zudem über den Baufortschritt im „Haus des Gastes“. Nach dem Umzug der Tourist-Information in den zentralen Bereich das Hauses beginnen jetzt die Bauarbeiten an der Ostseite. Hier soll nach Möglichkeit ein Dorfladen mit gastronomischen Angebot entstehen. Ein Pächter wird noch gesucht eine entsprechende Ausschreibung ist erfolgt. Das Projekt wird im Rahmen des Dorfentwicklungsrogramms mit rund 50% gefördert. „Am Ende des Jahres werden hoffentlich alle Arbeiten abgeschlossen sein“ ist Weiler-Rodenbäck vorsichtig optimistisch.
Der Rat stimmte den Über- und außerplanmäßigen Ausgaben der Haushaltsjahre 2013 und 2014 zu. Kritisch hinterfragt wurde zudem in der Einwohnerfragestunde und auch von den Ratsmitgliedern die momentanen Straßensperrungen. So ist die K14 in Richtung Altfunnixsiel für über ein Jahr gesperrt, die L8 von Ogenbargen bis Dunum und auch die K16 durch den Wittmunder Wald sind ebenfalls nicht zu befahren. „Wenn jetzt auch noch die B210 von Jever bis Wittmund ausgebaut wird, wird es für Urlauber noch schwieriger werden ihr Quartier zu erreichen“ bemängelt HVV-Vorsitzender Johann Pieper als Einwohner. Zudem ist die Ausschilderung sehr irritierend. „Für Ortsunkundige sieht es an der Einmündung in Anderwarfen so aus, als ob auch die Zufahrt nach Werdum gesperrt ist“ Vielen nehmen den unnötigen Umweg über Werdumer-Altendeich auf sich“.  Auch bei der Gemeinde sind entsprechende Beschwerden eingegangen. „Ich habe bereits die zuständigen Behörden angeschrieben, ich hoffe, dass wir eine Wirkung erzielen können“ erklärte der Bürgermeister.

Die Gemeinde möchte den Parkplatz vor dem "Haus des Gastes" erwerben
Die Gemeinde möchte den Parkplatz vor dem „Haus des Gastes“ erwerben
Verwirrend: Ortsunkundige glauben die Zufahrt nach Werdum ist gesperrt.
Verwirrend: Ortsunkundige glauben die Zufahrt nach Werdum ist gesperrt.

 

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