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Freud und Leid im Haustierpark

Die Mitarbeiter im Haustierpark haben sich genau wie die Besucher sehr über die Geburt der Heidschnucken-Zwillinge „Linda“ und „Keno“ gefreut. Die beiden entwickeln sich prächtig und toben schon mit Mama „Marie“ über die Weide und genießen die Spätsommersonne.
In die Freude mischt sich aber auch große Trauer. Die Kaninchen wurden von der Chinaseuche RHD2 erfasst und in wenigen Tagen sind alle Kaninchen verstorben. Eine Gewebeprobe brachte jetzt die Gewissheit. Auch weitere private Kaninchenhalter in Werdum beklagen den Befall ihrer Bestände; viele Kindertränen sind schon geflossen.
Wie das Virus in den Bestand gelangt ist, ist nicht nachverfolgbar; es gibt verschiedene Möglichkeiten. So können Wildkaninchen aber auch Fliegen und Mücken das Virus übertragen, aber auch im Futter kann das Virus in den Stall gelangt sein. Dieser muss jetzt desinfiziert werden; einzelne Elemente aus dem Kaninchenstall werden entsorgt und eine Neuaufnahme ist erst nach gut einem halben Jahr wieder möglich.
„Zum Frühjahr“ versuchen wir es wieder mit einer neuen Generation“ verspricht Karl-Heinz Michels-Lübben, der auch auf den guten Impfstatus der Herde hinweist „aber gegen dieses Virus gibt es leider keinen 100%-igen Impfschutz“ so der Tierpfleger.

 

Die Kaninchen liegen faul herum

 

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